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ERGÄNZUNG ZU MOBIL- ODER TURMKRÄNEN


gültig für eine CE-Prüfung oder regelmäßige Prüfung.

1. Dokumente
Bei der Inbetriebnahme und regelmäßigen Prüfung müssen folgende Unterlagen beim Kran vorhanden sein:

  • das Kranbuch
  • die EU-Konformitätserklärung (wenn der Kran nach dem 1. Januar 1995 im EWR auf den Markt gebracht wurde)
  • die Zertifikate (oder Beanstandungsmaßstäbe des Herstellers) für Kabel, Ketten, Haken, Blöcke usw.
  • die vom Kranhersteller bzw. Lieferanten beglaubigte komplette Lasttabelle mit allen Last- und Ausladungswerten für alle möglichen Krankonfigurationen und allen Anweisungen für den Kranführer
  • bei regelmäßigen Prüfungen, Nachprüfungen usw. das zuletzt erstellte Beurteilungsformular
  • eine Übersichtszeichnung des Krans
  • die Bedienungs-, Wartungs- und Montagevorschriften
  • die Elektro-, Hydraulik- und Pneumatikschaltpläne

2. CE-Prüfung
Wenn es die CE-Prüfung eines Krantyps betrifft, der zum ersten Mal geprüft wird, müssen auch die folgenden Unterlagen vorhanden sein (sofern zutreffend):

  • eine Broschüre mit den technischen Angaben des Krans
  • eine Übersicht der bei der Konstruktion des Krans zugrunde gelegten Normen
  • sofern nicht im Hydraulikschaltplan angegeben: eine Übersicht aller Druckeinstellungen. Ferner eine Übersicht über die maximal durch die äußere Belastung ausgeübten Druckkräfte in den benutzten Zylindern
  • eine Übersicht der benutzten Schalter/Sensoren in den Begrenzungsvorrichtungen
  • eine Berechnung der Gebrauchsfaktoren in Stahlkabel- und Kettensystemen
  • das vorgeschriebene Inspektionsintervall für Kabel-/Kettensysteme, die nur nach speziellen Maßnahmen für eine Inspektion zugänglich sind
  • eine Übersicht der Nenndurchmesser von Kabeltrommeln und Kabelscheiben
  • Angaben zu den Kopfgewichten aller vorkommenden Kranauslegerkonfigurationen
  • Angaben zu den Beanstandungsmaßstäben für den Drehkranz
  • die maximal auftretende Belastung auf den Stempeln
  • Angaben/Testberichte zu EMV-Emissionen und zur elektromagnetischen Verträglichkeit der elektrischen/elektronischen Bauteile
  • Informationen/Testberichte zur Geräuschemission (Betriebsstandort und Umgebung)

3. Prüflast
Der Auftraggeber muss die für die Durchführung der notwendigen Prüfungen erforderliche Prüflast zur Verfügung stellen.
Bei CE-Prüfungen und regelmäßigen Prüfungen legt Aboma das Zertifizierungsschema „TCVT W3-11“ zugrunde.
Bei CE-Prüfungen werden auch Überlastprüfungen im Stabilitätsbereich der Kapazitätstabelle durchgeführt.
Der Auftraggeber stellt die Prüflast und die Hilfsmittel für die Prüfung innerhalb des Bereichs des Krans zur Verfügung. Die Lasten müssen so zusammengestellt werden können, dass Prüfungen sowohl mit der höchsten und der kleinsten Prüflast als auch mit einer ausreichenden Anzahl von Lasten im dazwischen liegenden Gewichtsbereich möglich sind. Die Prüflast darf nicht aus Teilen mit geringem Zusammenhang oder geringer Steifigkeit bestehen. Die maximal zu hebende Prüflast muss vor dem Beginn der Prüfungen zusammengestellt worden sein.

3.1 CE-Prüfung
Mobilkräne/Turmkräne
Die Prüflasten, die zusammengestellt werden müssen, ergeben sich aus den bei der Berechnung der Lasttabelle zugrunde gelegten Normen. Die größte Prüflast, die zusammengestellt werden muss, basiert auf dem maximalen Lastmoment des Krans.
Wenn die erforderlichen Prüfungen bereits vom Hersteller durchgeführt wurden und Aboma diese Prüfungen verifizieren kann, werden die betreffenden Prüfungen nicht wiederholt.

3.2 Regelmäßige Prüfung
Mobilkräne
Je nach dem Typ des Lastmomentbegrenzers (LMB) wird die Prüflast ermittelt:

  • Typ A
    Ein LMB, in dem die Lasttabelle als Datensatz gespeichert ist, der das ausgeübte Lastmoment feststellt und anschließend mit den zulässigen Lastwerten aus dem Datensatz vergleicht, wird mit einem der folgenden Berechnung entsprechenden Testgewicht geprüft: der maximale Seilzug der Hebewinde x Zahl der Einscherungen, mit denen der Kran zur Inspektion angeboten wird.
  • Typ B
    Ein analoger oder mechanischer LMB wird für jede Krankonfiguration, mit der der Kran zur Inspektion angeboten wird, mit einer leichten, mittelschweren und schweren Last getestet. Das mindestens erforderliche Prüfgewicht für diesen LMB-Typ, das am Kran vorhanden sein muss, ist:
    • bei Kränen mit Teleskopausleger: 1/3 x Höchstlast gemäß der Lasttabelle mit eingeschobenem Ausleger
    • bei Kränen mit Aufbauausleger: 3/4 x Höchstlast gemäß der Lasttabelle, die zu der Konfiguration gehört, mit der der Kran zur Inspektion angeboten wird

Turmkräne
Für Prüfungen müssen Prüfgewichte vorhanden sein, die den Höchstlasten für die verschiedenen (mechanischen) Übertragungen entsprechen, sowie eine Last, die einer großen Ausladung entspricht.

4. Durchführung von Lastprüfungen
Lastprüfungen auf öffentlichen Straßen, Gleisanlagen oder Wasserstraßen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Sind solche Prüfungen nicht zu vermeiden, dann werden sie erst nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden und mit Zustimmung des seitens des Auftraggebers beteiligten Sachverständigen und nach Ergreifen der notwendigen Vorsorgemaßnahmen (z. B. Sperrung, Freihalten der Straßen bzw. Gleise) durchgeführt.

5. Verantwortung bei Lastprüfungen
Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass bei den Prüfungen ein Sachverständiger anwesend ist, der für die Durchführung der Prüfungen verantwortlich ist.

Nachhaltige Leistungen für Sicherheit und Qualität